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Was ist Supervision?
Psychotherapeutin Ursula
Pawlowsky: "Supervision ist
eine spezielle Form von Beratung, die Menschen in beruflichen Angelegenheiten
begleitet und unterstützt. Unter Anleitung einer/eines Supervisorin /
Supervisors werden Fragen und Themen, die sich auf den Anforderungen des Berufs
ergeben, reflektiert und geklärt. Persönliche Anteile und Strategien werden
aufgezeigt. Zukünftige alternative Handlungsmöglichkeiten werden erarbeitet."
Welche Formen der Supervision gibt es?
-Einzelsupervision: Einzelsupervision richtet sich
an Personen, die in ihrem Beruf neuen Herausforderungen, Konflikten oder
Veränderungen ausgesetzt sind, an Mobbing oder Burn Out leiden.
-Teamsupervision: In der Teamsupervision stehen
sowohl die Beziehungen der Kollegen/Kolleginnnen untereinander als auch die
Positionierung eines Teams innerhalb einer Organisation im Vordergrund.
-Fallsupervision: In der Fallsupervision wird der
Umgang des Betreuers / Behandlers mit dem Patienten, Schüler etc. beleuchtet und
geklärt. Ziele sind die Verbesserung der Betreuung bzw. Behandlung und die
Entlastung der Betreuungsperson.
Wie und wo findet Supervision statt?
Einzelsupervision findet in der Regel in der
Einrichtung eines/einer SupervisorInnen statt. Viele soziale Einrichtungen bezahlen
bereits ihren Angestellten Einzelstunden für ein gewisses Jahreskontingent.
Gruppenvision wird häufig am Arbeitsplatz des Teams
abgehalten. Viele Organisationen stellen Teamsupervision, bzw.
Gruppensupervision für ihre Mitarbeiter während der Dienstzeit zur Verfügung.
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